Eskute Voyager Testbericht – Mit Video!

Mit dem E-Mountainbike Voyager, bringt Eskute ein E-Bike zum absoluten Kampfpreis auf den Markt. Gerade einmal 1099€ verlangt der Hersteller für sein Bike, welches einem auch noch an die Hautsür geliefert wird. Wie das geht und was das Bike kann, haben wir uns einmal genauer angeschaut.

Technische Daten

  • Größe
    27,5"
  • Gewicht
    25kg
  • Leistung Akku
    480Wh
  • Ladezeit Akku
    6-8 Stunden (Herstellerangabe)
  • Reichweite
    100km (Herstellerangabe)
  • Motor
    Bafang Radnabenmotor
  • Unterstützungsstufen
    5
  • Drehmoment
    32 NM
  • Höchstgeschwindigkeit
    25km/h
  • Schaltung
    Shimano Tourney RD-Ty300D

Design und Ausstattung

Die Wahl des richtigen Fahrrads ist nicht nur reine Datensache, sondern wird auch mit dem Auge entschieden. Gerade für uns spielt die Optik und das Design eine wichtige Rolle. Was direkt positiv beim Voyager von Eskute auffällt, ist der voll integrierte Akku. In dieser Preisklasse ist das schon eine Seltenheit, welche zu überzeugen weiß. Die mattschwarze Lackierung wirkt sehr edel und wird durch dezente blaue Akzente stilvoll abgerundet. Auf den ersten Blick weiß das E-Bike optisch zu überzeugen. Lediglich die Kabelführung vorne wirkt etwas provisorisch.


Ausgestattet ist das Bike mit allem was man braucht. Neben einer guten Led-Frontleuchte beinhaltet es ein optionales Schutzblech für hinten mit kleiner Rückleuchte und einen Reflektor für hinten. Eine Klingel ist in Form einer elektrischen Tröte mit an Bord, sehr laut aber in Deutschland nicht StVZO konform. Auch der beigefügte optionale Gaszug ist in Deutschland nicht erlaubt.


Des Weiteren ist das Fahrrad mit einer 7-Gang Gangschaltung von Shimano und Tektro Scheibenbremsen ausgestattet. Die Gänge reichen völlig aus, gerade weil der Radnabenmotor von Bafang auch noch 5 Unterstützungsstufen mit sich bringt.


Bei den Bremsen merkt man dem E-Bike an, dass hier Einsparungen gemacht wurden. Die mechanischen Scheibenbremsen von Tektro waren bei uns im Auslieferungszustand wirklich nicht zu empfehlen. Hier muss man auf jeden Fall noch den Inbus ansetzen und die Bremsen nachjustieren.

Wie fährt sich das Voyager?

Wer ein E-Bike hat, möchte es auch fahren. Helm auf, aufsitzen und los geht´s. Zu Beginn fahren wir ohne Unterstützung des Motors. Das klappt erstaunlich gut, denkt man doch, dass das zusätzliche Gewicht das Fahren ohne Unterstützung schwerer macht. Aber eigentlich merkt man von dem Gewicht des E-Bikes nichts.


Nach ein paar Metern schalten wir dann aber doch den Motor mal an und sind positiv überrascht. Der Bafang Motor vom Eskute Voyager braucht zwar erstmal etwas Drehzahl, aber dann schiebt er wirklich ordentlich an. Zugegeben, diese Art der Unterstützung ist etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem in engen Kurven, da man hier aufpassen muss das man nicht im ungünstigen Moment in die Pedale tritt, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, möchte man nicht mehr darauf verzichten. Auch das der Motor noch etwas nachschiebt ist etwas gewöhnungsbedürftig und sollte auch nicht unterschätzt werden.


Die Sitzposition ist sehr angenehm und lässt sich durch den Schnellspannverschluss am Sattel schnell für unterschiedliche Größen ändern.


Auf der Straße, dem Feldweg und leichten Waldwegen macht das E-Bike eine gute Figur. Man fährt ruhig und entspannt von A nach B. Wer hingegen mit einem Mountainbike mehr über Stock und Stein und Querfeldein fahren möchte, der sollte vielleicht etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Hierfür sind die Stoßdämpfer nicht gut genug ausgelegt und hinten existiert erst keiner.

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Der Akku

Neben dem Motor, natürlich das wichtigste bei einem E-Bike. Wie schnell wird er geladen und wie weit bringt er mich. Beim Eskute Voyager kann der Akku direkt am Bike, oder einfach entnommen und im Wohnzimmer an der Steckdose geladen werden. Die Ladedauer beträgt etwas mehr als 4 Stunden bei einem komplett leeren Akku. Ist der Akku voll kann der Fahrer sich auf bis zu 70km Reichweite mit Motorunterstützung freuen. Die Reichweite ist aber stark von der Fahrweise und dem weg abhängig. Geht es zum Beispiel viel bergauf, wird der Akku wesentlich stärker beansprucht und verliert an Reichweite. Das ist aber völlig normal bei E-Bikes.

Unser Fazit

Wer gerne in den E-Bike Markt einsteigen möchte, ohne dabei viel Geld in die Hand zu nehmen ist mit dem Eskute Voyager gut beraten. Zwar kann man hiermit nicht die wildesten Trails befahren, aber ein bisschen Querfeld ein ist allemal drin. Es bringt alles mit, was man für den Start braucht und sieht auch noch schick aus. Für ruhige Waldstrecken und asphaltierte Wege kriegt das Bike eine klare Empfehlung von uns. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt und es macht auch noch Spaß! Mehr geht doch kaum in diesem Preissegment.

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