Scrooser Fahrbericht

Sei immer du selbst, außer du kannst Batman sein, dann sei Batman! Mit dem Scrooser hat man zumindest schon mal eine kleine Variante des Batpods! So könnte man den Scrooser kurz Beschreiben… wir durften Ihn uns aber etwas ausführlicher anschauen.

Unser erster Eindruck

Wow… das Monstrum fällt auf. Obwohl der Scrooser gar nicht so groß ist, wirkt er durch die überdimensionierten Reifen doch sehr wuchtig und erinnert an das Batpod aus der „The Dark-Night“ Triologie. Zumindest könnte der Scrooser in Mattschwarz der kleine Bruder sein. Neben dem coolen Design punktet der Scrooser auch durch hochwertige Komponenten wie Highsider Leuchten oder Magura Bremsen! Und die Bremsen beim Scrooser sind wirklich herrausragend.

Ab auf die Straße!

Nach dem ersten kennenlernen und mit vollem Akku, ging es direkt mal auf die Straße! Entspannt gerade aus, bis zur ersten Spurkorrektur. Hier wurde uns klar, man muss sich etwas umstellen. Denn durch die Breite Lauffläche der Reifen ist die Lenkung doch sehr gewöhnungsbedürftig. Wie beim beim „normalen“ Roller mal eben ein bisschen hin und her schwenken ist hier nicht so einfach. An das etwas andere Fahrverhalten gewöhnt man sich aber erstaunlich schnell und fängt sogar an es zu lieben!

 

Akku und Reichweite!

Aussehen alleine reicht natürlich nicht. Wie bei allen Elektro-Fahrzeugen spielt natürlich auch beim Scrooser der Akku eine wichtige Rolle. Der Hersteller gibt für den Akku eine Reichweite von 45 km (im Eco Modus) an und eine Ladedauer von 4 Stunden. Die Reichweite von 45 km haben wir bei unserem Test nicht ganz geschafft. Das liegt aber daran, dass wir im „Handling Modus“ sehr viel mit anfahren und stehenbleiben getestet haben.  Natürlich spielt auch die gefahrene Strecke eine entscheidende Rolle. Bergauf wird der Akku z. B. mehr beansprucht als bergab oder auf gerader Strecke.

Mit einer Ladedauer von knapp über 4 Stunden sind wir aber sehr nah an die Herstellerangabe herangekommen. Einen Überblick über den aktuellen Akkustatus bekommt man über das Display im Lenker und über eine Akku Ladestandsanzeige am Akku selbst.

Blickfang mit hohem Spaßfaktor!

Je öfter man mit dem Scrooser unterwegs ist, desto mehr Spaß macht es, mit dem kleinen Bruder des Batpods umher zu cruisen. Dass der Scrooser lediglich 25 km/h fährt, wird durch die vielen Blicke von Fußgängern und Passanten entschädigt. Und, was wir auch nicht gedacht hätten, man gewöhnt sich erstaunlich schnell an das gemütliche „scroosen“. Ein nettes Gimmick ist der integrierte Impulsantrieb. Der wird durch Abstoßen vom Boden aktiviert und der Scrooser beschleunigt danach eigenständig. Leider besitzt der Scrooser keinen Blinker, weswegen Handzeichen, wie beim Fahrradfahren, zum Anzeigen eines Richtungswechsel nötig sind.

Fazit

Sieht cool aus, reißt so ziemlich alle Blicke auf sich und macht durch die etwas außergewöhnliche Fahrweise auch noch Spaß. Ein Must have für alle Poser! Mit dem Scrooser erhält man ein absolutes Spaßmobil. Die Bedienung ist kinderleicht und der Akku ist für die meisten Strecken völlig ausreichend. Aber, auch wenn wir uns an die 25 km/h vom Scrooser gewöhnt haben, könnte er für uns dennoch gerne 45 km/h auf die Straße bringen und einen Blinker mit an Board haben.

 

Bildquelle Beitragsbild: Scrooser
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